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Jazzwerk 4

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28. Mai 2011
Aurora
Südring 4
69427 Mudau

Lars Duppler - La Tempête

La Tempête: So bezeichnen die Franzosen Sturm, Unwetter oder schlicht Krach. Wieso Lars Duppler seine Band so genannt hat? Nun, er hat es krachen lassen mit seinen Kollegen, mit denen er zum Teil schon seit über zehn Jahren Musik macht. Denn „La Tempête“ ist ein temporeicher Wirbelwind, mit dem der Kölner Pianist durch seine musikalischen Eindrücke fegt, die er bei seinen längeren Aufenthalten in Paris, Berlin und Reykjavik gesammelt hat. Herausgekommen ist ein Großstadtsound, angehaucht von den 70ern, aber frisch wie die Luft nach einem klärenden Gewitter.

Lars Duppler studierte an der Musikhochschule in Köln und am Konservatorium in Paris bei Hans Lüdemann, John Taylor und Daniel Humair. Als Leader eigener Bands veröffentlichte er 5 CDs, als Mitglied der Nils Wülker Group war er an zwei Produktionen für Sony Music beteiligt. 2003 erhielt er den Jazz-Förderpreis der Stadt Köln, 2006 verbrachte er sechs Monate an der "Cité internationale des Arts" in Paris als Stipendiat des Landes NRW. Im Auftrag des Goethe-Instituts reiste er mit seinem Trio nach Kasachstan, Russland und Kirgistan.

Tourneen und Konzerte führten ihn u.a. nach Island, Skandinavien, Frankreich, Belgien, Holland, in die Schweiz, nach China und in die USA. Er arbeitete zusammen mit Joachim Kühn, Dominic Miller, Gene Calderazzo, Wolfgang Muthspiel, John Ruocco, Keith Copeland und Torun Eriksen und kann auf zahlreiche Hörfunkproduktionen für BR, Deutschlandfunk und Radio Bremen zurückblicken.

Lars Duppler: Fender Rhodes, Moog
Bastian Ruppert: Gitarre
Philipp Bardenberg: E-Bass
Christian Fehre: Percussion
Ralf Gessler: Schlagzeug

Ludwig Quartett

Das Quartett um den jungen Nürnberger Altsaxophonisten Johannes Ludwig (Jahrgang 1988, zu hren u.a. als erster Altist im Bundesjazzorchester und regelmig beim Nürnberger Sunday Night Orchestra) spielt ausschlielich Eigenkompositionen aller Mitglieder, die einem modernen, sehr eigenstndig orientierten Sound- und Kompositionsideal folgen. Klanglich im zeitgenssischen Jazz verwurzelt, werden hier jedoch keine Kopien bekannter Vorbilder dargeboten, sondern unkonventionelle, eigene Wege beschritten, kompositorisch wie improvisatorisch! Harmonischer und rhythmischer Reichtum sorgen fr ein ungewohntes Programm, das in konzeptioneller Geschlossenheit steht, aber trotzdem immer wieder Wendungen einschlgt und die Zuhrer berrascht.

Der Tenorsaxophonist Alexander Bühl ist einer der interessantesten jungen deutschen Saxophonisten und Komponisten. Johannes und Alex lernten sich schon lange vor der Zeit ihres gemeinsamen Studiums in Nürnberg kennen und sind sich heute zwei der liebsten musikalischen Partner, die auch in anderen Formationen oft zusammen spielen. Für einige Konzerte der Mai-Tournee des Ludwig Quartetts wurde die Besetzung daher zum Quintett erweitert, um die Kompositionen noch farben- und abwechslungsreicher gestalten zu können.

 

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